Zwei große Bühnen für drei Newcomer
Auch in diesem Sommer haben wir gemeinsam mit unseren Partnern nach Musikerinnen, Musikern und Bands gesucht, die bereit für den nächsten Schritt sind. Das Ziel: raus aus dem Proberaum und rauf auf die Festivalbühne. Und davon hatten wir gleich mehrere zu vergeben – beim Montreux Jazz Festival in der Schweiz und beim Sparda-Bank Blues- und Jazzfestival in Bamberg.
Montreux Jazz Festival mit TANTFREAKY
Den Anfang machte Montreux. Das Festival feierte 2026 seine 60. Ausgabe – mit Namen wie RAYE, The Roots, Moby, Deep Purple, Zara Larsson, Sting und John Legend im Programm. Mittendrin bekam auch ein Newcomer-Act seinen Platz im Line-up. Gemeinsam mit Shure und dem Montreux Jazz Festival haben wir dafür wieder eine Wildcard vergeben.
Nach der Bewerbungsphase wurde aus den Einsendungen eine Top 10 ausgewählt. Dann war die Community dran: reinhören, Favoriten finden und abstimmen. Die drei Acts mit den meisten Stimmen schafften es ins Finale, wo schließlich die Jury das letzte Wort hatte.
Das Rennen machte TANTFREAKY. Für die Band ging es damit zum Montreux Jazz Festival, inklusive Künstlergage, Reise und Unterkunft sowie Shure-Equipment im Wert von 7.000 Euro. Auch ME&T und Nabuma auf den Plätzen zwei und drei durften sich über neues Equipment freuen.
Und bis der Gewinneract feststand, hatten sich schon jede Menge Menschen durch neue Musik gehört. Acts entdecken, die vorher vielleicht noch nicht auf dem eigenen Radar waren und ihnen die Chance geben, ein paar neue Ohren zu erreichen. Für TANTFREAKY führte dieser Weg 2026 bis nach Montreux.


Blues & Jazz Festival mit KOOB und Maura
Ein paar Wochen später ging es rund 600 Kilometer weiter nördlich und deutlich näher an unser Zuhause: nach Bamberg.
Beim Sparda-Bank Blues- und Jazzfestival haben wir gemeinsam mit dem Stadtmarketing Bamberg und Backstage PRO in diesem Jahr gleich zwei Live-Acts gesucht. Und offenbar hatten einige Lust auf die Bamberger Bühne: Hunderte Bewerbungen kamen zusammen – so viele wie noch nie bei diesem Contest.
Am Ende konnten sich KOOB und Maura durchsetzen.
KOOB aus Berlin ist im Avant-Jazz, experimentellen Soul und in der freien Improvisation zu Hause. Maura, ebenfalls aus Berlin, bringt Neo Soul, Trip Hop und Jazz-Rap zusammen. Zwei Acts, zwei ziemlich unterschiedliche Sounds und zwei gute Gründe, beim Begriff Jazz nicht nur an eine Richtung zu denken.
Im August standen beide auf der Hauptbühne in Bamberg: KOOB am 3. August, Maura am 7. August und waren somit ein Teil des diesjährigen internationalen Festivalprogramms.


Wo Musik ihren Weg findet
Montreux und Bamberg sind zwei ziemlich unterschiedliche Pflaster. Was beide verbindet, sind die Menschen auf der Bühne und die Chance, mit der eigenen Musik ein neues Publikum zu erreichen.
Wir können Newcomern nicht versprechen, dass ein Festivalauftritt alles verändert. Aber wir können gemeinsam mit unseren Partnern Gelegenheiten schaffen, bei denen etwas anfangen kann: ein neuer Kontakt, neue Zuhörerinnen und Zuhörer oder einfach ein verdammt guter Gig.
2026 haben es TANTFREAKY, KOOB und Maura geschafft. Wir sind der festen Überzeugung, sie auch schon bald als Headliner der Festivalbühnen dieser Welt zu sehen.
Seid ihr nächstes Jahr auch dabei?
